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17/12/2018 / Comments (0)

Die besten Hochleistungs-Taschenlampen in 2019

Taschenlampen Test 2019

Testbericht: Imalent DN35

Wir haben die Imalent DN35 von GearBest zum Test erhalten. Zunächst waren wir etwas skeptisch, ob die uns bisher unbekannte Marke mit dem Label „made in China“ qualitativ überzeugen kann. Wie für wahrscheinlich viele Leute war für uns das Label in Kombination mit einer unbekannten Marke eher mit der Eigenschaft qualitativ minderwertig belegt. In unserem Test wurden wir aber eines Besseren belehrt. Wenn man gewisse Schwächen in Kauf nimmt, kann die Imalent ein interessantes Modell seib. Wo die Stärken und wo die Schwächen der Imalent DN35 liegen, möchten wir dir im nachfolgenden Testbericht zeigen.


Die Imalent DN35 bietet vier Leuchtmodi: Turbo (2200 Lumen), High (1500 Lumen), Mid (450 Lumen) und Low (20 Lumen), sowie einen Strobe, SOS und Beacon Modus. Die Angaben des Herstellers werden aus unserer Sicht vollkommen erreicht. Wie auf den Beamshots zu sehen ist, hat die Imalent DN35 eine wirklich starke Leuchtkraft. Uns gefällt sehr gut, dass die DN35 mit knapp 600 Metern einen sehr weiten Throw und gleichzeitig ausreichend Weitwinkel hat. Was uns nicht ganz so gut gefällt, ist die Anzahl der Leuchtmodi. Zwischen 450 Lumen und 1500 Lumen fehlt aus unserer Sicht eine weitere Stufe bei 900 Lumen. Zu den Beamshots

NameLumenLeuchtdauer
Turbo22002h 10min
High15002h 50min
Medium4504h 30 min
Low2050 h

Die Imalent DN35 LED Taschenlampe ist aus unserer Sicht ein Mix aus Allrounder und Thrower-Taschenlampe. Mit fast 600 Metern erreicht sie eine sehr gute Reichweite. Im Vergleich zur Klarus G35, die auch 2000 Lumen hat, sind es aber 400 Meter weniger Reichweite. Die Klarus G35 erreicht 1000 Meter. Dies ist aus unserer Sicht aber nicht sehr schlimm, da die Imalent DN35 im Nahbereich auch noch sehr gut ist was sie zu einer guten Allrounder-Taschenlampe macht.

Die Bedienung ist sehr einfach und logisch geregelt. Mit dem rechten Button kann man zwischen Low, Mid und High durchschalten. Möchte man in den Turbo Modus wechseln, muss man den linken Button 2 Sekunden lang drücken. Dies ist aus unserer Sicht auch ein kleiner Kritikpunkt. Der Turbomodus sollte schneller erreichbar sein, da dies in manchen Situationen ggf. erforderlich sein kann. Auch sind die Knöpfe in Dunkelheit und mit Handschuhen nur schwer tastbar.

Ein nettes Gadget, auch wenn nicht erforderlich ist das bereits erwähnte OLED-Display, welches die Batteriespannung, die Helligkeit in Lumen und Überhitzungswarnungen bei Betrieb der Lampe anzeigt. Beim Ladevorgang wird die Ladespannung anzeigt. Die Stromversorgung der Imalent DN35 LED Taschenlampe wird durch einen mit 4500mAh starken IMALENT 26650 Lithium-Ionen-Akku sichergestellt, der im Lieferumfang enthalten ist. Die Akkulaufzeiten sind mit 2h 10 min im Turbo und 2h 50 min im High-Modus vergleichbar mit denen der Klarus XT11 und G35.

Zum Schutz des Akkus und der Taschenlampe hat die DN35 ein integriertes Temperaturregelmodul, eine Niederspannungs-Warnung und einen Low-Power-Schutz. Wenn die Taschenlampe eine Temperatur von 50 Grad erreicht, erscheint auf dem OLED Display eine Überhitzungs-Warnung, die 8-mal alle 30 Sekunden aufblinkt und die Lampe auf 900 Lumen herunter regelt. In unserem Test passierte dies im Turbo-Modus bei 2200 Lumen nach 5 min 20 Sekunden. Die Taschenlampe wurde dann wirklich heiß. Man kann die Lampe zwar noch anfassen, ohne Handschuhe ist die Temperatur aber schon unangenehm heiß. Bis die Taschenlampe wieder auf „Normaltemperatur“ war, dauerte es ca. 10 Minuten.

Die Imalent DN35 ist wasserdicht nach IPX 8 Standard und nach Herstellerangaben sturzfest aus 2 Meter Höhe. Die Ladezeit der DN35 ist mit ca. 5 Stunden recht lang.

+ PRO

+ sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

+ starker Lichtstrahl bis zu 596 Meter

+ mitgelieferter starker Akku, aufladbar in Taschenlampe

+ Batteriestandanzeige

– CONTRA

– die Taschenlampe wird nach ca. 5 Min bei 2200 Lumen sehr heiß

– die Leuchtstufen-Aufteilung könnte besser sein (zwischen 450 und 1500 Lumen fehlt eine Stufe)

– Knöpfe mit Handschuhen kaum tastbar

– Akkuladezeit von 5 Stunden verhältnismäßig lang

Fazit

Die Imalent DN35 bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Entgegen unserer ersten Erwartungen ist die DN35 aus unserer Sicht qualitativ sehr hochwertig. Jedoch hat die Lampe auch ein paar Nachteile. Im Detail kannst du die in der Contra-Liste noch einmal nachlesen. Im Vergleich zu den von uns getesteten Klarus-Modellen ist das größte Contra, dass die Imalent DN35 sehr schnell warm wird und dann auch bald eine Überhitzung anzeigt. Ab dann sind nur noch 900 Lumen möglich. Dies löst Klarus besser. Ob mehr als 1000 Lumen für den Dauerbetrieb erforderlich sind, musst du für dich entscheiden. Wenn dir ein länger Betrieb/ Dauerbetrieb bei höchster Stufe wichtig ist, solltest du lieber die Klarus-Modelle wählen. Für uns ist die Imalent DN35 aber eine preisgünstige Alternative zu teueren Modellen – mit Abstrichen (wenn es gerade wieder einen Rabatt gibt, dann ist sie für 60 anstatt 100 Euro erhältlich).

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Testbericht: Acebeam L30

Acetorch.com hat uns unentgeltlich ein Testexemplar der in 09/2017 erschienenen Acebeam L30 zur Verfügung gestellt. Nachfolgend findest du unsere unabhängige Meinung zu der Taschenlampe.

Die Acebeam L30 ist aus unserer Sicht und im Vergleich zu den anderen von uns getesteten LED Taschenlampen eine klassische Flooder-Taschenlampe. Bei kräftigen 4.000 Lumen erreicht sie eine Reichweite von 373 Metern. Im Vergleich zur Klarus G35 scheint dies verhältnismäßig wenig zu sein. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Die Klarus G35 ist ein klassischer Thrower und ihre Stärke liegt im Weitbereich (mit engem Spot im Nahbereich). Die Acebeam hat ihre große Stärke im nahen bis mittleren Leuchtbereich (bis 373 m) und leuchtet die nahe Umgebung wie kein anderes Modell in unserem Test aus. Hier gehts zu den Beamshot-Fotos, wobei man sich nicht täuschen lassen darf: Auf den Fotos kommt nicht annähernd herüber, wie viel heller und breiter die Ausleuchtung im Nahbereich der Acebeam L30 ist. Aus unserer Sicht ist sie daher eine erstklassige Hochleistungs-Taschenlampe mit sehr guter Alltagstauglichkeit für beispielsweise Hundespaziergänge im Dunkeln.

Bedienung

Die Acebeam L30 wird über einen Tailcap-Schalter (Endkappenschalter) und einen Seitentaster bedient. Mit dem Endkappenschalter erreicht man ausschließlich die höchste Leuchtstufe von 4.000 Lumen und kann diese ein- und ausschalten. Dabei erreicht man mit „halbem“ Durchdrücken das taktisches Momentlicht, durch komplettes Durchdrücken das Dauerlicht. Über den Seitenschalter können alle Modi der L30 erreicht werden. Um einen Leuchtstufenwechsel durchzuführen, muss der Seitenschalter solange gedrückt gehalten werden bis der Wechsel erfolgt (nach ca. 1 Sekunde). Per Doppelklick wird der Turbo-Modus, per Dreifach-Klick der Strobe-Modus direkt erreicht. Über die Memory-Funktion wird außerdem automatisch der letzte aktive Modus gespeichert.

Für uns war dieses Bedienkonzept zwar neu, aber gleich von Beginn an sehr angenehm und intuitiv. Das Gefühl wie lange man „Durchdrücken“ muss, um zwischen den Leuchtmodi zu wechseln, haben wir sehr schnell bekommen. Das typische „Problem“ bei Taschenlampen, dass der Seitenschalter nur schwer tastbar ist, hat Acebeam bei der L30 sehr gut gelöst. Der Seitenschalter lässt sich auch im Dunkeln sehr gut ertasten, da sich der Knopf von den Rillen rundherum gut unterscheidet und zudem leicht nach innen versetzt ist. Mit dem Tailcap-Schalter ist die Taschenlampe auch sehr gut im taktischen Bereich einsetzbar.

Praktisch: Der Seitenschalter lässt sich elektronisch durch 3 Sekunden drücken sperren und entsperren, sodass die Lampe in der Tasche nicht versehentlich angehen kann. Die Funktion des Heckschalters bleibt dabei erhalten, sodass die Taschenlampe „im Notfall“ schnell wieder angeht (ein versehentliches Anschalten in der Tasche ist aufgrund des schweren Druckpunktes unwahrscheinlich).

Technische Daten, Lumen und Leuchtdauer

Die Acebeam L30 besitzt fünf Leuchtstufen und einen Strobe- Modus:

NameLumenLeuchtdauer
Turbo4000 +20002min + 1h
High20001h 6min
Mid10002h 30 min
Low20012 h
Firefly145 Tage
Strobe20002 h

Was die Leuchtdauer befindet sich die Acebeam im Mittelfeld. Einzig die Klarus G35 mit ihren 3 Akkus liegt abgeschlagen ohne Konkurrenz vorn.

LED TaschenlampeLeuchtdauer bei 2000 Lumen
Imalent DN355 min nach Überhitzungsregulierung – offiziell 2h
Klarus XT11 GT50 min
Acbeam L3060 min
Klarus G353 h

Die Helligkeit von 2000 Lumen wurde in unserem Test für fast genau 60 Minuten gehalten. 1 Stunde mit 2.000 Lumen ist für eine einzellige Lampe aus unserer Sicht eine wahnsinnig gute Leistung. Viele Taschenlampen (die wir nicht getestet haben/ nach offiziellen Angaben) mit solch einer Power schalten schon nach 5-10 Minuten ab und regulieren herunter.

Aus unserer Sicht ganz wichtig ist auch die Wärmeentwicklung. Mit gerade einmal 36,5 Grad Celsius (bei unserer Messung nach einer Stunde) auf 2.000 Lumen war die Temperatur noch sehr angenehm und fast schon „normal“ im Vergleich zur Imalent DN35, die 50 Grad Celsius nach 5 Minuten erreicht. Somit ist die Acebeam eine Taschenlampe, die auch für den Dauerbetrieb (bei hohen Lumen) geeignet ist.

Akku und Ladung

Gegenüber dem Seitenschalter befindet sich eine USB-Ladebuchse, die mittels Gummiabdeckung absolut wasserdicht gesichert ist. Als Akku verwendet Acebeam einem 20700er Li-Ionen Akku, der im Lieferumfang (samt Micro-USB-Kabel) enthalten ist und in der Taschenlampe geladen werden kann. Laut Hersteller kann die L30 auch mit 2x CR123A unter reduzierter Maximalleistung betrieben werden. Am besten ist es also den mitgelieferten Akku zu verwenden, der zwar relativ neu und bisher eher selten zu finden ist, allerdings ordentlich Power hat.

Der Ladevorgang, einmal vollladen, ging bei uns in ca. 2 Stunden 5 Minuten ordentlich schnell. Neben der Ladebuchse leuchtet eine rote LED, die auf grün wechselt, wenn der Akku vollgeladen ist.

Lieferumfang

AceBeam L30 XHP70.2 – Acebeam 20700er Akku mit 4250mAh – USB Ladekabel – 1 Ersatz Dichtring – Holster – Clip und Lanyard – Bedienungsanleitung Deutsch und Englisch – Garantiekarte – Adapter für 18650er Akku oder 2 x CR123A Batterien

Hinsichtlich der Qualität steht Acebeam aus unserer Sicht zusammen mit Klarus an der Spitze. Die Qualität der verwendeten Materialien als auch die Verarbeitung und Haptik sind klasse.

Weitere Merkmale

Länge: 16,2 cm – Bodydurchmesser: 2,5 cm – Kopfdurchmesser: 4,8 cm – Gewicht 232 Gramm ohne Akku – Premium Typ III hart anodisierte Oberfläche und langlebiges Flugzeug-Aluminium – Gehärtete ultra-klare Glaslinse mit Anti-Reflex – Beschichtung, 98,3% Durchlässigkeit – Wasserdicht bis 2 Meter nach IPX8 – Sturzfestigkeit bis 1,20 Meter Fallhöhe

+ PRO

+ extrem starke Lichtleistung (4.000 Lumen)

+ beste Flooder-Taschenlampe in unserem Test

+ Dauerbetrieb auch bei hohen Lumen möglich

+ sehr geringe Wärmeentwicklung

+ sehr gute Verarbeitung / 5 Jahre Garantie

+ mitgelieferter Hochleistungs-Akku (über TL ladbar)

– CONTRA

– kleines Manko: Akkuform ist noch nicht so weit verbreitet

Fazit

Die Acebeam L30 ist für uns klarer Testsieger in der Preiskategorie über 90 Euro und über 2.000 Lumen. Warum? Salopp gesagt macht die L30 die Nacht zum Tag und das obwohl sie echt kompakt ist und beispielsweise noch in eine Jackentasche passt. Die Ausleuchtung im Nah- und Mittelbereich ist wirklich unglaublich hell, sodass sie absolut alltagstauglich ist… Eine Taschenlampe, die einen Kilometer weit leuchtet, ist wohl eher unter „Spaß“ einzuordnen. Die Acebeam L30 hingegen leuchtet den Bereich aus, der beispielsweise beim Gassi gehen oder auch bei Wanderungen wirklich interessant ist.

Wirklich überzeugt hat uns auch die Dauerleistung ohne große Wärmeentwicklung bei 2.000 Lumen. Zudem gefällt uns die Bauform und Haptik ist außerordentlich gut. Die Taschenlampe liegt wirklich perfekt in der Hand. Der Preis ist unseres Erachtens zwar nicht billig aber erscheint uns angemessen.

Wer bereit ist etwas mehr als 100 Euro für eine Taschenlampe auszugeben, sollte bei der Acebeam L30 unbedingt zuschlagen.

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Testbericht: Klarus G35 mit 3x 3100mAh Akku

Die Klarus G35 ist im Mai 2017 auf dem deutschen Markt erschienen. Sie ist mit 2000 Lumen und einer sagenhaften Reichweite von 1000 Metern eine typische Thrower Taschenlampe. Eigentlich passt sie mit diesen Werten nicht ganz in unseren Testrahmen hinein, da die technischen Daten, aber auch der Preis zu weit von den übrigen Taschenlampen Modellen abweicht. Warum haben wir die Lampe also in unseren Test aufgenommen? Ganz einfach, sowohl die Klarus XT11 S als auch die GT haben uns so gut gefallen und überzeugt, dass wir noch ein weiteres Modell von Klarus ausprobieren wollten. Da wir auch gespannt waren, was noch „möglich“ ist, haben wir uns für die Klarus G35 entschieden. Sie ist mit ca. 140 Euro zwar verhältnismäßig teuer, aber verspricht im Verhältnis zur Reichweite von 1000 Metern und im Vergleich mit anderen Taschenlampen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Für Interessierte möchten wir daher die G35 (außerhalb der Konkurrenz) vorstellen.

Die Bedienung ist, wie wir es von Klarus gewöhnt sind sehr einfach und intuitiv. Es gibt eine Knopf am Ende der Taschenlampe und einen seitlichen Schalter. Der Knopf am Ende startet stets im niedrigsten Modus. Dies ist praktisch, wenn man mit der Lampe beispielsweise nur schnell eine Karte im Dunkeln lesen möchte oder auch im Zelt. Durch Betätigen des End-Knopfs klickt man sich durch die verschiedene Modi durch. Der seitliche Schalter hat zusätzlich noch eine Memory-Funktion, d. h. er speichert den letzten Zustand, sodass die Klarus bei Betätigung dieses Schalters immer im gewünschten Modus startet. Strobe und SOS erreicht man über Doppelklick. Langes Drücken, sowohl des Endknopfs als auch den Seitenschalter schalten die Taschenlampe aus. Des Weiteren gibt es einen Sperrmodus, der versehentliche Klicks verhindert. Es wird mit gleichzeitigem Betätigen der beiden Schalter aktiviert und durch schnelles dreimaliges Drücken einer der beiden Schalter deaktiviert.

Zur Leuchtleistung: Die Leuchtweite von 1000 Metern konnte in unserem Test (soweit wir dies beurteilen und schätzen können) erreicht werden und hat uns von den Socken gehauen. Die Fotos und Beamshots hierzu gibt es hier. Typisch für einen Thrower hat die Klarus einen relativ stark abgegrenzten Spot, der wie ein „Lichtschwert“ wirkt. Trotzdem hat die Lampe dank der 2000 Lumen auch im Umfeld noch eine starke Leuchtleistung, sodass auch dieses gut ausgeleuchtet wird. Unserer Meinung nach ist sie daher auch sehr gut für den „normalen“ Gebrauch z. B. beim Camping geeignet. Der zweitstärkste Modus mit 400 Lumen ist ideal hierfür. Die Akkus halten in diesem Modus fast 14 Stunden (getestet). Dies ist beispielsweise 3 x so lang wie die Klarus XT11S bei 400 Lumen (obwohl die XT11 S einen sehr guten Engergieverbrauch hat). Genau deswegen ist die G35 in unserem Auge auch so gut für einen Campingurlaub geeignet. Selbst bei Vielnutzung sollte eine vollständige Ladung für einen Urlaub reichen. Generell kann die Klarus G35 mit sagenhaften Leuchtdauern punkten. Laut Hersteller hält sie 210 Stunden (die wir noch nicht testen konnten) bei 10 Lumen. Selbst im Turbo-Modus bei 2000 sind es dank der 3 x 3100 mAh Akkus satte drei Stunden Leuchtdauer, die in unserem Test als durchaus realistisch erscheinen.

NameLumenLeuchtdauer (3 Akkus)Leuchtdauer (1 Akku)
Turbo20003 h1200 Lumen: 1 h
High40013 h 45 min3 h 10 min
Medium10044 h14 h
Low10210 h85 h
Strobe20006 h1200 Lumen: 2 h
SOS100132 h42 h
Klarus G35 Beamshot

Das Gehäuse erscheint sehr hochwertig und ist mit Aluminium legiert. Die beschichtete Glaslinse ist kratzfest und anodisiert nach HAIII-Standard. Besonders der Kopf der Klarus G35 scheint sehr groß, nur ist dies aufgrund der Größe des Refelektors (für eine Thrower-Taschenlampe) notwendig. Trotz der Größe ist die Taschenlampe noch verhältnismäßgig leicht und liegt sehr gut in der Hand. Uns hat die etwas größere Haptik sogar Spaß gemacht, da man das Gefühl hat „eine richtige Taschenlampe“ in der Hand zu haben. Ein klarer Nachteil ist natürlich aber auch, dass sie nicht mehr in die Hosen- oder auch normalgroße Jackentasche passt.

Zu den Features der Lampe gehört eine Akkustandsanzeige, die im seitlichen Schalter integriert ist. Die Anzeige ist von 70%-100% Grün, 30%-70% Orange, 10%-30% Rot und unter 10% blinkt die das Signal Rot. Des Weiteren besitzt die Lampe eine interlligente Temperatursteuerung, die eine Überhitzung der Lampe nicht nach Zeit sondern nach Temperatur steuert und so das Überhitzen verhindert.

Im Lieferumfang unserer bestellten Lampe für ca. 140 EUR ist neben der Klarus G35 ein Lanyard, eine Ersatzdichtung, eine USB-Mini-Lampe und drei 3100 mAh Akkus und eine ausführliche Bedienungsanleitung enthalten. Für ca. 100 EUR gibt es die Lampe ohne Akkus. Wichtig zu wissen ist, dass die volle Leuchtleistung (2000 Lumen) nur mit 3100 mAh Batterien/ Akkus erreicht wird. In unserem Test mit 2600 mAh konnte ein deutlicher Unterschied festgestellt werden.

+ PRO

+ 2000 Lumen und sagenhafte 1000 m Leuchtweite

+ herausragende Betriebszeiten

+ Batteriestandsanzeige mit verschiedenen Stufen

+ Memory-Funktion

+ starker Strobe-Modus

– CONTRA

– kein integriertes Ladegerät in der Taschenlampe

– relativ groß im Vergleich zu den anderen Testmodellen

Fazit

Die Klarus G35 hat uns voll und ganz überzeugt. Zwar ist sie wohl eher unhandlich und ungeeignet für den alltäglichen Hundespaziergang. Hierfür ist sie aber auch nicht gemacht. Sie ist für längere Outdooreinsätze, wie längere Wanderungen, den Such- und Rettungsbetrieb oder auch den Camper, der Spaß an einer leistungsstarken und ausdauernden Taschenlampe hat. Wer eine Thrower-Taschenlampe sucht, trifft mit der G35 unseres Erachtens eine sehr gute Wahl. Aufgrund der Folgekosten würden wir das Modell mit den drei Akkus empfehlen. Ein gutes Ladegerät muss bzw. kann für 20 Euro dazugekauft werden.

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Last modified: 02/01/2019

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